Kurzbeschreibungen

Die Gabe des Winters

Nurias Heimatdorf Pago befindet sich in einem jahrelangen eiskalten Winter – heraufbeschworen durch Lord Tarik, den düsteren Herrscher Areas. Seit dem großen Schnee haben alle Menschen ihre magischen Kräfte von einst verloren. Geblieben sind rätselhafte Legenden, die kaum Antwort geben auf das Warum. Besonders eine Sage zieht Nuria in ihren Bann. Sie erzählt von der geheimnisvollen Gabe des Winters. Eine Magie, die jeder erhält, der es schafft, Burg Griseo zu betreten. Doch die todbringenden Mauern scheinen unüberwindlich und viele in Pago zweifeln die Legende der Wintergabe an. Als die Not jedoch weiter wächst, sieht sich Nuria gezwungen, das Unmögliche zu wagen. Sie bricht ein Gesetz und verlässt das Dorf, um ihre Liebsten zu retten. Noch im eisweißen Wald kreuzen Lord Tarik und seine dunklen Reiter ihren Weg. Nuria weiß, ihr droht jetzt nichts weniger als der Tod, da stellt Lord Tarik sie unerwartet vor eine grausame Wahl!

 
 
Die Frau des Ratsherrn

Hamburg im 13. Jahrhundert. Die unstandesgemäße Hochzeit mit Albert von Holdenstede hat der schönen Dänin Ragnhild den gesellschaftlichen Aufstieg aber auch die Missgunst der nun angehörigen Schicht eingebracht. Als Alberts Vater stirbt, zwingt das überraschende Testament den jungen Kaufmann dazu, bis zu seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr unter seinem verhassten Bruder Conrad zu arbeiten. Erst dann wird er seinen Teil des Erbes erhalten. Kurz vor Ablauf dieser Frist schickt der machthungrige Conrad seinen jüngeren Bruder auf eine gefahrenvolle Reise, bei der Alberts Schiff im Eismeer versinkt. Conrad wird zu Ragnhilds Muntwalt und eine schlimme Zeit voller Ängste vor dessen Willkür beginnt. Als jedoch unerwartet ein Überlebender des Schiffsunglücks auftaucht, wird Alberts fragliches Schicksal plötzlich zur Angelegenheit von Rat und Kirche. Ragnhild fasst neuen Mut und trifft eine gewagte Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern soll …

 
Die Tochter des Ratsherrn

Hamburg im 13. Jahrhundert. Sechs Jahre nach dem allesvernichtenden Brand ist es Runas Familie durch einen geschickt ausgehandelten Vertrag mit Graf Gerhard I. von Schauenburg erneut gelungen, zu Wohlstand zu kommen. Als der Herrscher jedoch stirbt, gerät das Glück der von Holdenstedes ins Wanken. Eine unerfüllbare Forderung des gräflichen Erben sorgt dafür, dass Runas Vater beim Rat und dem Fürstenhaus in Ungnade fällt und von seinen Lieben getrennt wird. Trotz aller Bemühungen ihres Gemahls Walther, das Ansehen und den Besitz der Familie zu retten, folgt ein Unglück dem nächsten, denn niemand ahnt, dass der Feind aus den eigenen Reihen kommt. Endgültiger Unfriede stiftet schließlich ein plötzlicher Besucher aus Friesland, der Vergangenes zutage treten lässt, das besser verborgen geblieben wäre, und eine zufällige Begegnung mit einem Mann vor Walthers Zeit, stürzt Runas Gefühle in tiefe Verwirrung. Ausgerechnet jetzt, da ein Zusammenhalt zwischen den Eheleuten zwingend notwendig wäre, werden sie durch die Umstände entzweit. Runas Leben schwebt ernsthaft in Gefahr, als alte und neue Freunde sich verbünden und ihr zur Hilfe eilen.

Das Vermächtnis des Ratsherrn

Hamburg, 1291: Verstoßen. Eingesperrt. Als Hexe angeklagt! Den Schwestern Runa und Margareta war in der Vergangenheit Schreckliches widerfahren. Jetzt, an der Seite Ritter Eccards und unter gräflichem Schutz, halten Glück und Liebe wieder Einzug. Doch die ehemalige Ratsherrnfamilie ist nun zwei Herren verpflich­tet, die einander hassen. Vom Wunsch nach Einigkeit geleitet, wagt einer von ihnen zu viel. Liebende sowie Eltern und Kinder werden entzweit, als weltliche und geistliche Fürsten einander bis aufs Blut bekämpfen. Erst ein Ablass, ein altes Geheimnis und ein schlechtes Gewissen sorgen dafür, dass für Runas Familie nichts mehr so sein wird, wie früher.

 
 
Im Schatten der Purpurbuche

Treue Freunde. Ein umwerfender Verlobter. Eine grausame Chefin. Das ist Sveas Leben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem ihre beste Freundin Tilli sie zum Handlesen und Loseziehen auf dem Bremer Freimarkt überredet. Svea zieht den dubiosen Hauptgewinn: Eine Reise in die Vergangenheit in ein früheres Leben. Obwohl sie schwört, das Los niemals einzulösen, kommt alles anders. Eines Tages geht sie das Wagnis ein und wird überrascht: Sie sieht mittelalterliche Orte, ein Verbrechen und einen ihr fremden Mann, für den sie dennoch starke Gefühle hegt. Svea hat keine Ahnung, dass ihr Leben nie wieder sein wird wie zuvor …

Die Blütentöchter

Drillinge! Seit ihrer Geburt sind Eilika, Clementia und Imagina Laemmlin dem misstrauischen Gerede der Menschen ausgesetzt. Um nicht daran zu zerbrechen, schöpfen sie Kraft aus ihren Blütenkunst. An diesem Junitag jedoch, hatten sie gleich zweifach Grund zur Freude. Es ist Jahrmarkt in Heilbronn und die Bekanntmachung ihrer Verlobungen mit drei Männern des Stadtadels steht kurz bevor. Unerwartet erscheint ein Bußprediger auf dem Marktplatz, der in einer düsteren Prophezeiung vor einer drohenden Gefahr warnt. Gott hat ihm einen Namen genannt: Laemmlin! Obwohl niemand den Geistlichen kennt, glaubt man seinen Worten. Die Schuldigen für das zerstörerische Hochwasser, das Heilbronn wenig später heimsucht, sind schnell gefunden. Eilika, Clementia und Imagina versuchen ihr Leben zu retten und werden in den Wirren des Unglücks getrennt. Festen Glaubens, die Schwestern seien tot, beginnt für jede der dreien eine gefahrvolle Reise allein - bis sie die ersten Blüten finden. Auf Holz, auf Tuch, auf Pergament.

 
Die Blütentöchter

Drillinge! Seit ihrer Geburt sind Eilika, Clementia und Imagina Laemmlin dem misstrauischen Gerede der Menschen ausgesetzt. Um nicht daran zu zerbrechen, schöpfen sie Kraft aus ihren Blütenkunst. An diesem Junitag jedoch, hatten sie gleich zweifach Grund zur Freude. Es ist Jahrmarkt in Heilbronn und die Bekanntmachung ihrer Verlobungen mit drei Männern des Stadtadels steht kurz bevor. Unerwartet erscheint ein Bußprediger auf dem Marktplatz, der in einer düsteren Prophezeiung vor einer drohenden Gefahr warnt. Gott hat ihm einen Namen genannt: Laemmlin! Obwohl niemand den Geistlichen kennt, glaubt man seinen Worten. Die Schuldigen für das zerstörerische Hochwasser, das Heilbronn wenig später heimsucht, sind schnell gefunden. Eilika, Clementia und Imagina versuchen ihr Leben zu retten und werden in den Wirren des Unglücks getrennt. Festen Glaubens, die Schwestern seien tot, beginnt für jede der dreien eine gefahrvolle Reise allein - bis sie die ersten Blüten finden. Auf Holz, auf Tuch, auf Pergament.